Lippenherpes – Erkrankung, Virus, Herpes simplex

Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine Infektion mit dem Herpes simplex Virus. Es kann sich um eine Erstinfektion handeln oder um eine Ativierung (Rezidiv) des bestehenden Virus in den Ganglien. Eine Erstinfektion wird übertragen durch Schmier- oder Tröpfcheninfektion im Kleinkindalter. Die Zeit zwischen der Ansteckung und der ersten Symptome der Erkrankung, also die Inkubationszeit, beträgt 2 – 7 Tage.


Der Herpes simplex Virus zeigt sich im Gesicht vor allem am Naseneingang, an den Wangen, am Ohrläppchen, an den Augenlidern, im Bereich der Augen speziell der Binde- und Hornhaut. Häufig auch auch der Lippenbereich-als Herpes labialis bekannt. Ist der Bereich der Vulva oder Penis betroffen bezeichnet man das als Herpes genitalis

Primärinfektion
Zu den Symptomen zählen Spannungsgefühl, Juckreiz, Bläschen als Gruppen auf geröteten Stellen diese verkrusten und trocknen später ein. Die Stellen verheilen nach acht bis zehn Tagen. Es bleiben keine Narben. Der Bläscheninhalt ist hochinfektiös und darf nie aufgestochen werden.

Rezidiverkrankung

Wenn eine Irritation der latent infizierten Neurone durch Magen-Darm Störungen, fiebrige Infekte, Traumata, hormonale oder psychische Faktoren, Menstruation oder Immunsuppression statt findet, kann es zu einem Rezidiv kommen.

Behandelt wird symptomatisch mit Virostatika, bei einer Aktivierung der Erkrankung, dann aber auch sehr früh (Frühstadium)

Bei sehr geschwächten Personen kann eine Aufnahme in einer Hautklinik erforderlich sein.

Die Naturheilkunde bietet eine ganze Reihe an Möglichkeiten zu behandeln

Die eigenen körperlichen Abwehrkräfte werden durch die Eigenblutherapie angeregt. Ordnungstherapeutisch wird daran gearbeitet Streß und hohe Sonneneinstrahlung zu vermeiden und die Bewegung an der frischen Luft zu fördern.

Ernährungstherapeutisch ist die Vollwerternährung in Kombination mit der 5 Elemente Ernährung angezeitgt. Vit E und Vit C zur Stärkung des Organismus und die Homöopathie mit ihren Einzelmitteln oder Komplexmitteln. Und auch die Schüssler Salze als biochemische Funktionsmittel tragen zur Therapie bei.

In der physikalischen Therapie wird die betroffene Stelle durch das Auflegen eines Eisbeutels gekühlt. Zur Steigerung der Abwehrkräfte werden kalte Güsse, ansteigende Fußbäder und Wechselduschen durchgeführt.

In der Pflanzenheilkunde kommen Melisse (wirkt antiviral), der Salbei (desinfizierend in der Wirkung) und der Sonnenhut zum Einsatz. Als Ätherische Öle haben sich Kamille, Zimt, Teebaum und Thymian bewährt.

In der Akupunktur wird der Laser genutzt um lokal die mit Herpes befallene Stelle zu behandeln. Es ist jedoch zusätzlich erforderlich Akupunkturpunkte (Fernpunkte) mit Nadeln in das Behandlungskonzept mit einzubeziehen.

Ein paar Tupfer Zahncreme oder Eigenurin mit einem Wattestäbchen aufgetragen dazu rät die Volksheilkunde

Wichtige hygienische Maßnahmen

Wenn eine Infektion mit dem Herpes Virus stattgefunden hat sollte auf ausreichende Hygiene geachtet werden.

Die betroffene Körperstelle vor fremden Personen schützen damit Übertragungen nicht stattfinden.

Die Hände nach jedem Kontadt mit der betroffenen Stelle waschen.

Keine Handtücher benutzen sondern die ínfizierte Stelle mit einem Wattetupfer reinigen. Dieser wird nach dem Gebrauch sofort entsorgt.

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