Meridianmassage – Massagetechniken der TCM

Die Meridianmassage ist  eine spezielle Technik. Als ein Element der Tuina–Massage und als einzelne Methode wirksam. Mit der Lehre der Meridiane, der Fünf – Elementen – Lehre und den Prinzipien von Yin und Yang, baut die Massage auf den Prinzipien der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) auf.


Bevor die Meridian Massage als Behandlung in das Therapiekonzept einfließt ist die Erstanamnese nach TCM erforderlich. Während der Behandlung, fördert die Massage den Energiefluss, innerhalb der Meridiane (Leitbahnen), in dem der Qi Fluss angeregt wird. Wird der Qi Fluss in einer oder mehreren Leitbahnen blockiert, vermindert, verlangsamt oder ganz unterbrochen, folgt daraus eine Unterversorgung mit Energie in den nachfolgenden Meridianen.
 
Behandelt wird, gleichmäßig und gradlinig mit dem Daumen, Zeigefinger oder Akupunktstab in Hauptrichtung der Leitbahnen. Beim Fülle-Syndrom wird Energie abgeleitet, bei Mangel-Syndrom Energie zugefügt. Während und nach der Behandlung entsteht  ein Gefühl der Entspannung und Erholung.

Die Meridiane
Außerhalb und innerhalb des menschlichen Körpers befinden sich 12 Hauptmeridiane und 2 Extrameridiane

12 Hauptmeridiane

  • Lungenmeridian-Dickdarmmeridian
  • Milz-Pankreasmeridian-Magenmeridian
  • Herzmeridian-Dünndarmmeridian
  • Nierenmeridian-Blasenmeridian
  • Perikardmeridian- San-Jiao- Meridian
  • Lebermeridian-Gallenblasenmeridian
  • 2 Extrameridiane (Gefäße)

Die Massagetechnik konzentriert sich dabei auf die Meridiane des Körpers, weil dort ein besonders hoher Energiestrom fließt. Zudem wird auch die Akupunkturtechnik bei der Meridianmassage eingesetzt.

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