Die Sehnenscheidenentzündung als ein Zeichen der Überforderung

Bei der Tendovaginitis handelt es sich um eine Entzündung der Sehnenscheiden am Sehnenansatz die nicht durch Bakterien, sondern durch permanente Überlastung, Mikrotraumen, Stoffwechsel oder Durchblutungsstörungen entstanden ist.

Häufig zur Sehnenscheidenentzündung tritt eine Kombination mit einem Tennisellenbogen (Epikondylitis) auf.

Schmerz entsteht zu Beginn einer Tätigkeit der währenddessen abnimmt.

Behandelt wird mit Kälte- oder Wärmeanwendungen und Schmerzmitteln. Ein Gipsverband über einen bestimmten Zeitraum soll eine Ruhigstellung ermöglichen. Erfolgt auf Grund der konservativen Therapien keine Besserung wird zu einem operativen Eingriff geraten.

Naturheilkundlich ist das Ab- und Ausleitungsverfahren mit dem Baunscheidtieren oder Cantharidenpflaster, indiziert. In der traditionellen chinesischen Medizin wird die Akupunktur eingesetzt. In der Neuraltherapie werden Quaddeln im betroffenen Bereich, mit einem Lokalanästhetikum gesetzt. Bei der manuellen Therapie wird insbesondere auf die Halswirbelsäule eingegangen. In der Homöopathie werden Einzel- oder Komplexmittel verwendet. Enzyme sollen den Heilungsprozess günstig beeinflussen und die Schüssler Salze wirken auf die biochemischen Abläufe im Körper.

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