Das HWS-Syndrom – Beschwerden der Halswirbelsäule

Beim HWS-Syndrom (Zervikalsyndrom) handelt es sich um Beschwerden der Halswirbelsäule. Dabei kann dieser Abschnitt der Wirbelsäule, degenerativ durch Veränderungen an den Bandscheiben, den Wirbelkörpern und den Wirbelgelenken, oder funktionell durch Fehlhaltung, Belastung im Beruf oder Sport gestört sein.

Als Ursache kommen auch Erkrankungen der Brustwirbelsäule und Lendenwirbelsäule in Betracht. Zu den Symptomen zählen: Nacken- und Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel und Sehstörungen. Häufig strahlen die Beschwerden in den Arm und in die Schulter aus.

Durch Krankengymnastische Übungen, Rückenschule, Wärmeanwendungen, Medikamente, Quaddelung und Injektionen soll die Krankheit beeinflusst werden.

Das Schröpfen und Baunscheidtieren ist als Ausleitungsverfahren angezeigt. In der chinesischen Medizin wird auf die Körper- und Ohrakupunktur zurückgegriffen. Ordnungstherapeutisch wird zu viel Bewegung auf weichen Böden (Waldboden)geraten. Schwimmen vor allem Rückenschwimmen und Kraulen sind dem Brustschwimmen vorzuziehen. Ob Anwendungen mit Wärme oder Kälte sinnvoll sind, ist individuell verschieden. Heilpflanzen eignen sich um den Schmerz und der Entzündung entgegenzuwirken. Einreibungen mit Rosmarin oder Arnica als Öl/ Salben sollen durchblutungsfördernd und schmerzlindernd wirken.

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